Kommentare zu: Die GovData-Entrüstung…ein Bärendienst? http://www.gov20.de/die-govdata-entrustung-ein-barendienst/ Open Government in Deutschland Wed, 10 Jun 2015 20:14:24 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.7 Von: Open-Data Kritik: Warum das Open-Movement ein Witz ist › Open-Everything! http://www.gov20.de/die-govdata-entrustung-ein-barendienst/comment-page-1/#comment-6127 Sat, 23 Feb 2013 22:58:07 +0000 http://www.gov20.de/?p=6374#comment-6127 […] seines Zeichens National Technology Officer bei Microsoft Deutschland, der in seinem Artikel Die GovData-Entrüstung… ein Bärendienst? für das Government 2.0 Netzwerk Deutschland auf reichlich polemische Art und Weise versucht, der […]

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Von: Webperlen: Analoge Piraten, Smart TV, GovData und ein Elefanten-Baby http://www.gov20.de/die-govdata-entrustung-ein-barendienst/comment-page-1/#comment-6091 Wed, 20 Feb 2013 13:55:22 +0000 http://www.gov20.de/?p=6374#comment-6091 […] den Hintergründen (und den Streit um das Online-Projekt) findet man hier, hier und hier informative Artikel, der englische Guardian hat heute (zufällig) gezeigt, wie man […]

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Von: Auswahl von Links und Meinungen zu #notyourgovdata » E-Demokratie.org http://www.gov20.de/die-govdata-entrustung-ein-barendienst/comment-page-1/#comment-6058 Mon, 18 Feb 2013 22:13:09 +0000 http://www.gov20.de/?p=6374#comment-6058 […] 9. Februar 2013: Gov 2.0 Netzwerk – Die GovData-Entrüstung…ein Bärendienst? […]

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Von: Hamburg goes open: Seit heute ist das Open Data Portal online | DEMOS-Monitor http://www.gov20.de/die-govdata-entrustung-ein-barendienst/comment-page-1/#comment-5948 Fri, 15 Feb 2013 14:12:35 +0000 http://www.gov20.de/?p=6374#comment-5948 […] “Welcher wohlmeinende Verwaltungsbeamte oder –angestellte, der sich eigentlich für mehr Offenheit, Transparenz und Partizipation engagieren will, wird sich demnächst noch ohne Angst auf das Thema Open Government und eine informelle Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft einlassen, wenn bei Schritten und Ergebnissen, die nicht sofort und vollständig den dogmatischen Maximalansprüchen unserer Communities genügen, unmittelbar der Shitstorm droht und die eigene Hausleitung blamiert wird, wahrscheinlich auch noch gleich international?”, fragt Thomas Langkabel auf gov20.de. […]

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Von: Hans Hagedorn http://www.gov20.de/die-govdata-entrustung-ein-barendienst/comment-page-1/#comment-5875 Wed, 13 Feb 2013 11:26:09 +0000 http://www.gov20.de/?p=6374#comment-5875 Herzlichen Dank, Thomas Langkabel für diesen Beitrag. Ich finde ihn genauso wichtig und nützlich wie die kritischen Erklärungen und Kommentare aus der so genannten Community.

Lassen Sie uns weiter streiten. Hart in der Sache, fair zu den Personen!

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Von: Mathias Schindler http://www.gov20.de/die-govdata-entrustung-ein-barendienst/comment-page-1/#comment-5804 Tue, 12 Feb 2013 06:43:31 +0000 http://www.gov20.de/?p=6374#comment-5804 Hi MM,

nach meinem Kenntnisstand wird govdata auch kein „hier könnt ihr Daten hochladen“-Portal sein, denn eine Funktion für das Hochladen von Daten ist derzeit nicht vorgesehen. Für das Bereitstellen der Daten ist der Datenbereitsteller dauerhaft selbst zuständig, was neue Probleme zur dauerhaften Verfügbarkeit von Daten schafft, wenn es niemand anderes tut.

Mathias

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Von: Walter Keim http://www.gov20.de/die-govdata-entrustung-ein-barendienst/comment-page-1/#comment-5801 Tue, 12 Feb 2013 04:32:42 +0000 http://www.gov20.de/?p=6374#comment-5801 Die politischen Realitäten sind doch ganz einfach und klar: Solange in Niedersachsen die CDU regierte gab es kein Informationsfreiheitsgesetz (IFG). Vor der Wahl hat die CDU ja klar gesagt, dass es das nicht geben wird unter ihrer Regierung. So ist das auch in Hessen, Sachsen, und Bayern: Wenn die CDU oder CSU abgewählt wird kommen Informationsfreiheitsgesetze.
Auch im Bund fehlt der politische Wille der CDU/CSU zu Open Data und Open Government, wie das international selbstverständlich ist.

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Von: MM http://www.gov20.de/die-govdata-entrustung-ein-barendienst/comment-page-1/#comment-5789 Mon, 11 Feb 2013 16:36:40 +0000 http://www.gov20.de/?p=6374#comment-5789 Hallo Thomas, vielen Dank für deinen ausführlichen Artikel. Viele Aspekte darin, kann ich aus meiner ehrenamtlichen Arbeit bestätigen, wann immer ich dort mit Ämtern in Kontakt komme.

Ich persönlich finde die Entrüstung im Netz nicht verkehrt, wurden doch recht hohe Erwartungen damit geschürt, dass man sich „Open data“ auf die Fahne schrieb, wohl wissend um die Probleme, die der von dir beschriebene Föderalismus dort verursacht. Natürlich kann es die jetzigen Akteure im OpenGov verschrecken, dass sie so „abgewatscht“ werden. Allerdings zeigt es eben auch ganz deutlich, dass die deutsche Internet-Community etwas anderes und nachhaltigeres wollte und nicht ein „hier könnt ihr Daten hochladen“-Portal.

Was da der cleverste Weg wäre, vermag wohl keiner zu sagen, das ist auch nicht wichtig. Wichtig finde ich persönlich es, dass gerade zum Start die Öffentlichkeit klar macht, dass etwas anderes Not tut und das alle Beteiligten gut daran tun, zusammen den Bürgern dies zu erfüllen. Andernfalls bliebe zu befürchten, dass das Thema OpenData erst mal „durch“ ist und auch Fördermittel dafür nicht mehr reserviert werden. „Sowas haben wir doch schon!“ gell 😉

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Von: Govdata-Linkschau am Montag und eine Workshop-Zusammenfassung http://www.gov20.de/die-govdata-entrustung-ein-barendienst/comment-page-1/#comment-5788 Mon, 11 Feb 2013 15:12:50 +0000 http://www.gov20.de/?p=6374#comment-5788 […] Langkabel schreibt auf government 2.0, die Govdata-Erklärung habe dem Weiterkommen bei Open Data einen Bärendienst erwiesen. Ich […]

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Von: Wolfgang Ksoll http://www.gov20.de/die-govdata-entrustung-ein-barendienst/comment-page-1/#comment-5787 Mon, 11 Feb 2013 14:49:05 +0000 http://www.gov20.de/?p=6374#comment-5787 Lieber Dirk, auch ich würde mir wünschen, wenn wir sachlicher diskutieren würden. Aber Deine Grenzziehung zwischen Verwaltung auf der einen Seit und Zivilgesellschaft auf der anderen Seite, stimmt nicht.

“ Auf der einen Seite die Position der “Open-Data-Aktivisten/Open-Data-Community” und auf der anderen Seite, die Position derjenigen, die langjährige Erfahrungen in eGovernment-Projekten mit der Öffentlichen Verwaltung haben und die Hintergründe und die Besonderheiten der Öffentlichen Verwaltung kennen; die vielleicht auch wissen, wir schwer sich Verwaltung an sich als Apparat mit Veränderungen tut und dass ein genereller Kulturwandel oder Kurswechsel nicht von einem auf den anderen Tag möglich ist. “

Auf der einen Seite habe ich seit 1979 für die Verwaltung gearbeitet (kommunal, auf Landesebene, auf Bundesebene und europäisch, als Angestellter und als Externer). 1988 habe ich als Landesbediensteter einer großen Hochschule geholfen, ans Internet zu gehen, gegen den Willen des BMFT, die lieber OSI machen wollten. Auf der anderen Seite bin ich großer Open Data-Fan.
Die Trennung Aktivisten hier-Max Weber Jünger dort stimmt also sachlich nicht.

Ich habe schon zu Thomas-Amerkungen gesagt, dass da Fehler drin sind. Der Verweis auf den Föderalismus ist falsch wie wir in Österreich und USA sehen können, die genauso föderal sind wie wir, aber bei Open Data sehr viel weiter sind.
Die Metapher, dass die Aktivisten die öffentliche Verwaltung plötzlich mit den 10 Prinzipien konfrontieren würden, wie Moses mit den 10 Geboten ist auch falsch. In Österreich sind die 10 Open Data Prinzipen seit 2 Jahren Staatsdoktrin. Warum wird das in Deutschland abgewehrt?

Wir haben irgendwo eine Bug. Den müssen wir finden. Wenn wir das jetzt mit Durchhalteparolen und Schweigegeboten verhindern, dann werden wir die Aktivisten verdriessen und verlieren wie die Mogdy-Leute und wir werden beschleunigt noch weit unter Mittelmaß im E-Government herunterfallen.

Wenn wir nicht offen und ehrlich miteinander umgehen, dann werden wir auch im Open Data eine bleierne Zeit der Unproduktivität hervorrufen, wie wir das im E-Government mit qualifizierter Signatur, nPA, De-Mail und E-GovG geschafft haben, wo wir unbeiirt an nicht funktionierenden Dogmen festhalten und um uns herum die Nachbarn es anders machen:
– die Schweiz mit E-Mail und Urkundenfälschung
– Österreich mit SMS-TAN
– UK mit einfacher Signatur und Rechtsverbindlichkeit von E-Mails
– Holland mit User/Passwort bei E-Gov-Transaktionen der Bürger.

Wenn wir weiter darauf beharren, das Mülltonenbestellung mit den gleichen, nicht verbreiteten komplizierten Rechtsverfahren behandeln wie Grundbucheintragungen, dann werden wir unser Versagen prolongieren, Open Data nicht schaffen und unsere Republik weiter absinken lassen.

Die Nachricht aus Niedersachsen, dass man ein Informationsfreiheitsgesetz und Open Data haben wolle, zeigt dass der Bug nicht bei den Kommunen oder den Ländern liegt. Die Aussage der FDP, dass die CDU in Niedersachsen ein Informationsfreiheitsgesetz verhindert habe, hat mich sehr irritiert. Wenn wir jetzt nicht aus dem Knick kommen, ist die Gefahr groß, dass unsere Open Data Vermeidung im Bund in den Wahlkampf rein spielt.

Wir sollten also schnell unsere Bugs finden und die Probleme beseitigen, statt Durchhalteparolen zu sagen und Schweigen an zu mahnen. Wir müssen uns klar die Frage stellen, warum in D im Bund das nicht klappt, was in anderen Staaten klappt. Und wenn wir uns Entwicklungshelfer aus Österreich holen. Aber ohne Zentralisierung und Ermächtigungsgesetz. Den Irrweg hatten wir abgehakt.

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